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Einleitung: Meine Reise (My dream a hand full of stars) Teil 2

Ich bin kein Fan von Plänen.                                                                                                    Pläne durchkreuzen immer die guten Dinge und lassen dich vergessen, dass du auch einfach mal leben solltest. Einfach mal was machen, was wagen, ohne Angst vor Konsequenzen zu haben. Ob Pläne Wirklichkeit werden ist sowieso immer fraglich. Pläne erzeugen unvermeidlich Druck, so geht es mir jedenfals. Man macht sich selbst Druck, endlich etwas „ auf die Reihe zu bekommen“.                                                                                                          Oft machen andere Menschen einem Druck, meistens ist es die Familie. Sie machen sich immer Sorgen, dass aus mir „mal was wird“ oder viel eher, dass nichts aus mir wird. Was auch immer diese Floskeln heißen mögen. Ihr alle kennt sie sicher. Manchmal frage ich mich: In wie weit schränken sie mein Leben ein?

Ich mag das nicht. Ich bin einfach ein Freigeist, der die Fesseln der Pläne gerne hinter sich lässt. Ich habe es mit Plänen versucht, doch nein, es ist einfach nicht mein Ding. Wenn ich Pläne mache, habe ich die Verantwortung, ich habe das Gefühl, diese erfüllen zu müssen, doch mehr für andere, als für mich selbst. Also was wollte ich schon werden? Ich hatte Pläne es alles zu zeigen, allen zu zeigen, dass ich ES kann. Doch was eigentlich? Was ist ES?

Im Prinzip ist es egal, solange die anderen es lohnens- und oder beneidenswert finden. So kommt es mir jedenfalls oft vor. Dabei sollte ich mir doch die Frage stellen, ob ich selbst es lohnenswert finde etwas zu tun. Ist es für die Allgemeinheit lohnenswert einem Obdachlosen ein Geldstück in die Hand zu drücken, damit er sich was zu essen kaufen kann? Wohl eher nicht. Und nichts desto trotz, ich empfinde es als Freude. Ich habe auch oft nicht viel Geld verdient, doch habe ich niemals hungern müssen. Ich hatte immer alles was ich brauchte. 

 

Ich finde das  Kleinigkeiten alles verändern können. Jemanden der hungert etwas zu essen zu geben und nichts als Gegenleistung haben zu wollen. Wenn man dann nur einen Anflug von Dankbarkeit in den Augen sieht, dass ist mein Lohn. Das ändert doch nichts, hört man da oft. Können Kleinigkeiten wie ein lächeln oder ein nettes Wort ganze Leben verändern?                                                   Ich glaube daran!                                                            Auch wenn es sich für mich manchmal anfühlt, als wäre es nicht genug. Doch dann sieht man eine alte Dame auf ihrem Weg nach Hause und hört einen Jungen, der seinen Vater fragt wann er was zu essen bekommt. Als der Vater sagt, dass er noch etwas warten müsse, greift die Dame in ihre Tasche und gibt ihr Abendessen dem kleinen Jungen, einfach so. Sie hatte keine Hintergedanken und lehnte das Geld, dass der Vater ihr daraufhin anbot ab.                                                                                       Ist das nichts Wert?                                                           Es sollte dir alles bedeuten! Wieso wirfst du dein Essen in den Müll, wenn du weißt das jemand vor der Türe sitzt der nichts zu Essen hat?                                                                                                       Ich weiß wie es ist, wenn der Alltag die Sicht vernebelt, wenn man nicht weiter weiß, nur immer weiter macht. Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Wenn man sich wertlos fühlt, weil man seine Berufung noch nicht gefunden hat. Das Fernsehen ist dein bester Freund, es zeigt dir wie dein Leben sein sollte, doch nicht ist. Es macht aber nichts, denn ebenso wenig wie du die schönen Sachen aus dem Fernsehen erleben wirst, genauso wenig werden dir auf deiner Couch die schlimmen Dinge passieren. Du kannst immer wieder sagen: Es ist ja nicht echt. Mir kann nichts passieren. Doch das ist das tückische, das schlimme am Fernsehen? Es wiegt dich in Sicherheit. 

Während meiner zweimonatigen Reise durch die USA habe ich so viele Dinge über die Welt und über mich selbst erfahren. Ich habe viele Menschen kennen gelernt. Menschen die mich verändert haben, genauso wie ich glaube, dass ich auch sie verändert habe. Ich habe so viel gelernt in dieser kurzen Zeit. Jetzt, über ein Jahr danach glaube ich, es ist an der Zeit, dass ich es festhalte und mit euch teile. Ich muss dazu sagen ich hatte Glück. Auch wenn wir oft nur die negativen Dinge sehen ( das weiß ich jetzt), ich hatte so viel Glück.                                          Mein Vater hatte kurz vor meiner Reise ein Grundstück verkauft und eine Erbschaft erhalten. Ich hatte vor mich einfach so, irgendwie mit dem Geld von meinem Sparbuch durch zu schlagen, doch mein Vater ermöglichte mir eine ganz andere, doch wunderbare Reise. Er wurde, unverhofft sogar zu einem wichtigem Teil von davon, aber dazu komme ich später.

 

15.10.14 13:49

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